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Preisgekrönte Zuschriften an www.erzaehlen.deMail vom 13.6.2008 (1) Märchen repräsentieren einige Schichten des Unterbewusstseins; sie leisten mit ihren Archetypen, ihren Bauten und symbolträchtigen Gegenständen, mit ihren Landschaften, Tieren und Pflanzen eine gewisse Anbindung an die Welt unserer Vorfahren, was natürlich auch mit unserer Kultur zu tun hat. Das weckt romantische, nostalgische oder auch heimatliche, jedenfalls tiefe Gefühle und "gefällt" uns daher mehr oder weniger - Märchen packen uns an unserer Identität, sie sprechen uns an. Da sie jedoch einer vorchristlichen Welt entstammen und damit ausgesprochen unchristlicher Natur sind, führen sie den Geist in Tiefen, aus denen heraus dieser weder Orientierung noch Lösung finden kann, d.h. Märchen können Psychosen verursachen. Sie sind nicht so harmlos, wie das gemeinhin angenommen wird. (2) Die geistige Dimension des Christentums ist untrennbar mit der Bibel (Heilige Schrift) verbunden. Die Heilige Schrift sowie christliches Gedankengut wurden in Europa durch die Christianisierung verbreitet und inkulturiert worden. Das Christentum wird seither in Unterricht, Kultus und Ritus weitergetragen und gepflegt. Jesus Christus erschliesst sich uns, indem wir uns mit ihm beschäftigen. Über ihn wird im christlichen Verständnis ausdrücklich die Beziehung zu Gott hergestellt: er ist die zweite göttliche Person, der die Liebe in die Welt gebracht hat, mit der viele Lösungswege gefunden werden können. Christliche Symbolik wie sie z.B. in Christkönig oder dem schönen Realsymbol der Königstür aus der Ikonostase der Ostkirche gegeben sind, greift die alten Inhalte auf und führt sie ins Christliche hinein, sorgt also für die Kontinuität im Geistigen. (3) Da sich in der Unterscheidung der beiden oben angeführten Positionen die Falle zum Faschismus verbirgt, sollten sich die MärchenerzählerInnen der politischen Tragweite ihrer Tätigkeit bewusst sein. Märchen taugen nichts zur Unterhaltung oder Belehrung von Kindern. Als Unterrichtsgegenstand sollten sie der kritischen Betrachtung in der Oberstufe vorbehalten bleiben. Für die Unterstufe gehören Märchen verboten. Leider sieht der Waldorflehrplan sogar ausdrücklich die Behandlung von Märchen vor, ein fataler Irrtum, der vom Gesetzgeber nicht weiterhin geduldet werden sollte. Immerhin gibt es rund 200 Waldorfschulen in Deutschland, zahlreiche Neugründungen stehen bevor. Zur Vorbeugung und Behandlung von märcheninduzierten Psychosen empfehle ich praktische Religionsausübung mit sakramentaler Pflege sowie regelmässiges Meditieren christlicher Inhalte oder lautes Beten. Liebe Grüsse Preis: 1 Fläschchen mit besprochenem Wasser
Mail vom 16.7.2000 Preis: 1 Broschüre, "Was jede Frau wissen muß", erschienen 1947
Mail vom 16.4.2001 Preis: 1 Strandurlaub mit einem Berufsberater
Mail vom 5.1.2003 Preis: 1 Buch: Grundzüge der deutschen Grammatik
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